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05-10-18
Rubrik: Pressebericht, Fessenheim
Schwere Vorwürfe bezüglich der Reaktorsicherheit

ATOMMEILER FESSENHEIM


Das AKW Fessenheim soll laut französischem Umweltminister spätestens 2022 vom Netz. Eigentlich war das Ende 2019 geplant, zumal die Risiken wohl höher sind, als bisher vermutet.

Im Rahmen einer deutsch-französischen Pressekonferenz vor dem Atomkraftwerk in Fessenheim hat die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag Sylvia Kotting-Uhl schwere Vorwürfe gegen die französische und gegen die deutsche Regierung erhoben.

Die Grünenpolitikerin kritisiert, dass die französische Regierung die längst zugesagte Abschaltung des ältesten französischen AKW immer wieder hinauszögert. Zwischen 2003 und 2013 habe es 17 gefährliche Zwischenfälle in Fessenheim gegeben. Sie seien zwar gelistet, jedoch vor der Öffentlichkeit geheim gehalten worden.

Die deutsche Regierung klagt sie an, weil diese sich nicht auf europäischer Ebene für ein Mitspracherecht einsetze, wenn es um die Sicherheit grenznaher AKW gehe. Die deutsche Regierung verstecke sich hinter dem Argument, dass jede Regierung in Europa souverän sei. Neben technischen Mängeln sei das AKW Fessenheim nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze, Erdbeben und Flutung gesichert, so Kotting-Uhl.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/Fessenheim-Schwere-Vorwuerfe-bezueglich-der-Reaktorsicherheit,akw-fessenheim-reaktorsicherheit-100.html


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