Als bekannt wurde, dass die AfD zu einem Bürgerdialog eingeladen hat, kam sofort der Ruf auf, dagegen zu protestieren. Wegen der Kürze der Zeit und auch wegen mangelnden Kapazitäten war die erste Entscheidung: Die SPD konfrontiert die AfD in der Stadthalle und stellt gezielte Fragen. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Kurz entschlossen hatten die Grünen Breisach eine Gegenveranstaltung bei den Behörden angemeldet. Im Vorstand wurde beschlossen, diese aktiv zu unterstützen. Also wurden wir Teil des Orgateams und haben "Präsenz ist Widerstand" mit Rat und Tat unterstützt. So konnten wir am Montag, 15.06.2026, als die Gegenveranstaltung um 20:30 Uhr offiziell beendet wurde, mit Stolz und Genugtuung auf eine Gemeinschaftsaktion aller demokratischen Kräfte aus Breisach und Umgebung zurückblicken.
Diana Martin (B90/Grüne), ein Junge von der Letzten Generation, Gustav Rosa (SPD) und Eberhard Bueb (B90/Grüne), hielten kurze Ansprachen. Eine gut organisierte Gruppe Jugendlicher sorgte für die Beschallung und verhielten sich diszipliniert und kooperativ. Sie skandierten auch gemeinsam unsere Parole: "Unsere Demo - Bürgerpflicht! AfD brauchen wir nicht". Weniger Akzeptanz fand: "Breisach braucht die SPD und die Grünen mehr denn je, aber keine AfD!". Gemeinsam wurde umgedichtet und man einigte auf: "Grüne, Linke, SPD die braucht Breisach mehr denn je, aber keine AfD!".
Hervorzuheben bleibt, dass es zu keinen Zwischenfällen gekommen ist. Dies lag auch an dem klugen Verhalten der Polizei, die sich diskret im Hintergrund gehalten und dennoch mit unserem Ordnerteam während der ganzen Zeit in engem Kontakt gestanden hat. Danke an den Einsatzleiter für die gute Zusammenarbeit und an die Badische Zeitung für einen sachlichen und ausgewogenen Bericht.
Fragen bleiben dennoch offen.
War das übertrieben große Aufgebot an Einsatzkräften gerechtfertigt? Gewiss, es ging darum drei Abgeordnete des Bundestags zu beschützen.
Warum haben die Behörden den Veranstaltern neben der Stadthalle auch die Benutzung der Räume des Martin-Schongauer-Gymnasiums genehmigt?
Mit Lothar Menges verlieren wir einen überzeugten Sozialdemokraten, der über viele Jahre das politische und gesellschaftliche Leben in Breisach mitgestaltet hat. Als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, langjähriger Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister setzte er sich mit großem Engagement, Verlässlichkeit und Herzblut für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein.
Die Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität waren für ihn nicht nur politische Leitlinien, sondern gelebte Überzeugung. Mit Sachverstand, Menschlichkeit und einem offenen Ohr für die Anliegen anderer prägte er die kommunalpolitische Arbeit der SPD in Breisach nachhaltig.
Wir verlieren einen geschätzten Freund, Weggefährten und Ratgeber. Sein Wirken wird in unserer Partei und in unserer Stadt in dankbarer Erinnerung bleiben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Wir werden Lothar Menges ein ehrendes Andenken bewahren
SPD Breisach
In tiefer Trauer nimmt die Mahnwache Dreyeckland Abschied von Lothar Menges, der am 6.06.2026 gestorben ist. Lothar war ein bekennender und engagierter Atomkraftgegner und hat die Mahnwachen gegen Atomkraft auf dem Neutorplatz in Breisach von Anfang an mit begleitet und voll unterstützt. Als erster Vorsitzender des SPD-Ortsverein und als stellvertretender Bürgermeister hat er dabei die Stadt Breisach am Rhein stetig und mit Nachdruck vertreten und damit wesentlich mit dazu beigetragen, dass die Gefahr, die vom ältesten und pannenanfälligsten Atomkraftwerk Frankreichs, Fessenheim, ausgegangen ist, mit dessen endgültigen Stilllegung im Juni 2020 beendet wurde.
Lieber Lothar, wir, Deutsche und Franzosen von der Mahnwache Dreyeckland würdigen deinen Einsatz und danken dir für deine Unterstützung.
Gustav Rosa, Mahnwache Dreyeckland
Die Schließung des Helios-Krankenhauses war und bleibt ein schwerer Einschnitt für Breisach und die gesamte Region. Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden mit dem Standort nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch Sicherheit, Arbeitsplätze und Vertrauen in die öffentliche Daseinsvorsorge.
Umso wichtiger ist es, dass der Standort nicht aufgegeben wird und nun mit einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) unter städtischer Beteiligung eine neue Perspektive geschaffen wird. Positiv bewerten wir ausdrücklich, dass auch die Seidel-Klinik in das Gebäude einziehen wird und damit medizinische Nutzung sowie Leben am Standort erhalten bleiben.
Die SPD-Fraktion hat den gesamten Prozess von Anfang an kritisch-konstruktiv begleitet. Bereits früh haben wir zahlreiche Fragen gestellt – unter anderem zur langfristigen Tragfähigkeit des Konzepts, zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung, zur Rolle der Stadt, zu den finanziellen Risiken sowie zur konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure.
Für uns war dabei immer klar: Ein solches Projekt darf nicht allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Gesundheitsversorgung ist Teil der öffentlichen Verantwortung. Deshalb war es richtig, dass die Stadt aktiv geworden ist und Verantwortung übernimmt.
Wir sehen es als wichtigen Erfolg, dass die Diskussionen und Hinweise aus dem Gemeinderat - auch aus unserer Fraktion - in die Entwicklung des Konzepts eingeflossen sind. Viele offene Punkte konnten dadurch konkretisiert und verbessert werden. Gleichzeitig bleiben Fragen, die in den kommenden Monaten aufmerksam begleitet werden müssen. Entscheidend wird sein, ob das neue Modell dauerhaft tragfähig ist, ausreichend medizinische Angebote sichert und für die Bürgerinnen und Bürger tatsächlich eine verlässliche Versorgung gewährleistet.
Die SPD-Fraktion hat sich außerdem für mehr Transparenz eingesetzt, damit die Öffentlichkeit regelmäßig über die Ergebnisse und den aktuellen Stand informiert wird. Wir werden diesen Prozess weiterhin konstruktiv, aber auch kritisch begleiten. Unser Ziel bleibt eine wohnortnahe, verlässliche und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung für Breisach und die Region.
Vedat Ceken, Gemeinderat
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde der SPD Breisach,
auch 2026 heißt es in Breisach am Rhein wieder: „Radeln für den Klimaschutz“ – und wir sind als SPD Breisach mit einem eigenen Team dabei!
Ich habe dafür das Team „SPD Breisach“ beim STADTRADELN angemeldet und würde mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam viele Kilometer sammeln, nicht nur für das Klima, sondern auch als starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität in unserer Stadt.
Das Schöne daran: Jede und jeder kann mitmachen!
Ihr könnt nicht nur selbst teilnehmen, sondern sehr gerne auch Bekannte, Verwandte und Freunde einladen – unabhängig von einer Parteimitgliedschaft. Je größer unser Team, desto sichtbarer unser Beitrag.
Die Anmeldung ist unkompliziert:
Einfach im Internet nach „STADTRADELN Breisach“ suchen. Dort könnt ihr entweder euren bestehenden Account aus dem Vorjahr reaktivieren oder euch schnell neu registrieren. Danach dem Team „SPD Breisach“ beitreten – und schon kann es am 14. Juni losgehen!
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Klimaschutz auch im Alltag beginnt und dass wir als SPD Breisach aktiv mit in die Pedale treten.
Ich freue mich auf viele Mitradelnde und eine starke gemeinsame Aktion.
Liebe Grüße
Frank Kreutner
24.06.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Kreisstammtisch Hochschwarzwald
Hotel Jägerhaus, Titisee-Neustadt
18.07.2026, 07:30 Uhr - 18:00 Uhr
Fahrt ins Europäische Parlament
Straßburg
18.07.2026, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sommerfest OV Kaiserstuhl-Tuniberg
Ihringen Wasenweiler
22.07.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Kreisstammtisch Hochschwarzwald
Hotel Jägerhaus, Titisee-Neustadt